Die besten Selbsthilferatgeber für den Sommer


Der Frühling st da und viele finden wieder Zeit ein Buch zu lesen und sich ein wenig um sich selbst zu kümmern. Sebsthilferatgeber können zwar keine Psychotherapie ersetzen, dennoch konnten Studien zeigen, dass Selbsthilferatgebern eine gute Wirksamkeit aufzeigen können, sofern sie nach den Prinzipien der kognitiven Verhaltenstherapie entwickelt worden sind. Eine kleine Auswahl meiner Empfehlungen möchte ich in der Sommerliste für Selbsthilferatgeber vorstellen.

 1. Essattacken stoppen: Ein Selbsthilfeprogramm gegen Binge Eating. Christopher Fairburn. Einer der bekanntesten und ein gut evaluierter Selbsthilferatgeber für den Umgang mit Essanfällen ist dieser Ratgeber. Er bietet sowohl Informationen über die Entstehung von Essanfällen, als auch viele sinnvoll aufeinander aufgebaute Übungseinheiten, welche einen selbstständigen Umgang mit Essanfällen fördert.  



  2. Feeling Good: Depressionen überwinden. David Burns.  Ein klassischer Ratgeber für Depression, der inzwischen weltweit millionenfach verkauft wurde. Gut lesbare und übersichtliche Kapitel. Schritt für Schritt für Schritt werden dem Leser Übungen erklärt, welche sich mit den Themen Antriebslosigkeit, negativer Selbstwert, das Aufschieben von Tätigkeiten beschäftigen. Die Philosophie der "kleinen Schritte" ist ein zentraler Aspekt von david Burns. Auf jeden Fall ein sehr empfehlnswertes Buch, das ein guter Begleiter bei leichten depressiven Verstimmungen sein kann, oder im Rahmen einer Psychotherapie parallel genutzt werden kann.  
  3. Sorgenlos und grübelfrei. Korn & Rudolf. Dieser kleine und kompakte Ratgeber richtet sich speziell an die typischen Symptome einer Depression oder Angststörung. Ständiges Grübeln oder sich sorgen sind häufig Gedankenvorgänge, die für die Betroffenen mitunter nicht kontrollierbar erscheinen. Die Autoren geben hier sehr praktische Anleitungen wie man mit den Grübelgedanken auch anders umgehen kann.  

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Maira Gall